
Katja Lange-Müller (Schriftstellerin) und Rosemarie Tietze (Übersetzerin)
Ein Deutschtraining für Literaturübersetzer, die ihre Ausdruckskraft stärken und ihr sprachliches Sensorium verfeinern wollen. Wie erweitern wir unseren Wortschatz, was verleiht Sicherheit bei heiklen Grammatikfragen, woran schärft sich unser Stilgefühl? In der Fremdsprache wissen wir meist, wie wir uns fortbilden sollten – aber in der Muttersprache?
Diesmal wird es unpersönlich: Die deutsche Grammatik bietet eine Fülle nicht-personen-gebundener Ausdrucksweisen (Passivformen, im Unbestimmten schwebende „es“-Sätze, trockenes „man“ oder umgangssprachliches „du“, „lassen“ usw.). Die Crux ist, dass viele dieser Möglichkeiten von der Fremdsprache gar nicht „abgerufen“ werden, da dort unbekannt; um so bewusster sollten wir sie im Deutschen einsetzen.
Natürlich springen wir außerdem wieder zwischen Stilregistern hin und her, modeln um und trainieren unser Urteil, und die Vormittage sind der traditionellen Textarbeit gewidmet.
mehrjährige Berufserfahrung, Besuch von grundlegenden Seminaren wie „Übersetzerwerkstatt“ im LCB oder „Wie redigiere ich mich selbst?“ im EÜK
Keine Teilnahmegebühr, Fahrtkosten werden nach Möglichkeit erstattet
Kurze Biobibliographie; ein bis zwei Problemfälle aus eigenen Übersetzungen (Wortwahl, Grammatik, Syntax, Stilfärbung usw.): deutsche Fassung mit Original (mind. 5, max. 7 Textseiten), stichwortartige Charakteristik der Fragestellungen
Europäisches Übersetzer-Kollegium
Stichwort "Unser Deutsch und meines"
Postfach 1162
47628 Straelen
Email: euk.straelen(at)t-online.de
Ihre Bewerbung muss bis spätestens 5. Dezember 2011 im EÜK vorliegen. Sie erhalten eine Eingangsbestätigung per Email.
Finanziert vom Deutschen Übersetzerfonds www.uebersetzerfonds.de

