Gefördert von der Robert Bosch Stiftung, Stuttgart, und dem Deutschen Übersetzerfonds, Berlin
Die Förderung des übersetzerischen Nachwuchses steht im Mittelpunkt des Hieronymus-Programms.
12 Übersetzer mit der Muttersprache Deutsch, die noch keine oder nur geringe Publikationserfahrung haben, erhalten die Gelegenheit, im Europäischen Übersetzer-Kollegium Straelen an einem eigenen Übersetzungsprojekt zu arbeiten. Begleitet werden sie von erfahrenen Mentoren und Seminarleitern. Die gemeinsame Textarbeit ermöglicht den Teilnehmern, sich mit dem Handwerkszeug des literarischen Übersetzens vertraut zu machen – von der stilistischen Analyse des Ausgangstextes bis zur Schaffung eines literarischen Text im Deutschen –, abgerundet durch berufskundliche und berufspraktische Themen sowie Einblicke in die Produktionsvorgänge des Literaturbetriebs. Das Programm ist offen für Bewerber mit Projekten aller literarischen Gattungen und aus allen Ausgangssprachen, der Schwerpunkt liegt auf Übersetzungen aus „kleineren“ Sprachen.
Der Deutsche Übersetzerfonds führt das Hieronymus-Programm in Zusammenarbeit mit der Robert Bosch Stiftung im Europäischen Übersetzer-Kollegium in Straelen durch. Gefördert wird die Arbeit an Übersetzungen anspruchsvoller fremdsprachiger Literatur ins Deutsche. Dazu gehören neben Lyrik, Prosa und Theaterstücken auch Kinder- und Jugendbücher und literarische Essays. Um die Teilnahme an der Übersetzerwerkstatt kann sich bewerben, wer einen solchen Text ins Deutsche zu übertragen beabsichtigt. Die ausgewählten Seminarteilnehmer erhalten Unterkunft und Verpflegung im EÜK; Reisekosten werden erstattet.
Der Bewerbungsbogen ist, zusammen mit einer Übersetzungsprobe (max. 10 Seiten) und dem entsprechenden Originaltext, in zweifacher Ausfertigung beim Deutschen Übersetzerfonds einzureichen
Deutscher Übersetzerfonds
Hieronymus-Programm
Am Sandwerder 5
14109 Berlin.
31. Januar 2011 (Poststempel)
Ausschreibung Hieronymus-Programm 2011
Bewerbungsformular Hieronymus 2011